Fake News, Meinungsbubbles, Reizüberflutung und viel zu viel Information – wir alle erleben gerade, wie sich die Medienwelt in schwindelerregendem Tempo wandelt und uns nicht selten überfordert. Sowohl auf der Seite der Konsumenten als auch auf jener, die Inhalte produzieren und veröffentlichen.

Nico Lumma gilt als „digitaler Querkopf“ und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Herausforderungen der Digitalisierung, die speziell für Medienwelt und Journalismus gravierende Veränderungen mit sich bringt. Als Managing Partner bei Next Media Accelerator in Hamburg treiben ihn zentrale Fragen um: Wie lassen sich die Medienvielfalt in Europa und, damit einhergehend, Meinungsvielfalt und -freiheit bewahren? Und: Wie lässt sich Qualitätsjournalismus als tragende Säule der Demokratie in Zukunft finanzieren?

Ideen umsetzen und vernetzen

Next Media Accelerator fördert medien- und marketingnahe Start-Ups, die anhand Künstlicher Intelligenz innovative Lösungen für die unterschiedlichsten Herausforderungen der Medienwelt entwickeln. Die Start-Ups erhalten dafür bis zu 50.000 Euro, Next Media Accelerator im Gegenzug bis zu 10 Prozent Beteiligung am Unternehmen. In einem sechsmonatigen Coaching, dem sogenannten „Batch“, und mit Unterstützung von Mentoren aus den verschiedensten Bereichen, setzen die Jungunternehmer ihre Ideen um, prüfen die Machbarkeit, identifizieren Geschäftsmodelle und vernetzen sich mit Medien-Entscheidern.

Alle profitieren voneinander

Im Ökosystem von Next Media Accelerator mit renommierten Medienhäusern, Agenturen und internationalen Investoren profitieren alle voneinander. Im aktuellen Batch befinden sich neun Start-Ups aus acht Ländern, wobei man sehr auf Diversität der Teilnehmer achte, um möglichst viele Blickwinkel und Herangehensweisen kennenzulernen. „Wir haben Leute hier, die die Zukunft der Medien gestalten wollen, oft mit Ideen, auf die wir nie gekommen wären. Manchmal fragen wir uns, wenn die sich bei uns bewerben, ist die Idee total bescheuert? Oder doch genial?“ Wie Next Media Accelerator ein Umfeld schaffe, das für alle Beteiligten inspirierend, herausfordernd und bereichernd sei und warum er eine „rosige“ Zukunft für den Journalismus sehe, darüber erzählt Nico Lumma auf der IAW20.

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