We make failing great again! Unter diesem Slogan geben die FuckUp Nights Vorarlberg dem Scheitern am Spielboden in Dornbirn eine Bühne. Was die gestrauchelten Protagonisten gemeinsam haben: Alle haben schon einmal ein Projekt so richtig in den Sand gesetzt. Sie erzählen ihre Geschichten, damit andere aus ihren Fehlern klug werden.

Wer unternehmerisch gerade einen Bauchfleck hingelegt hat, weiß, dass Scheitern alles andere als lustig ist. Haftet dem Misserfolg doch nach wie vor ein Makel an, von den finanziellen Einbußen ganz zu schweigen. Dabei ist Scheitern nicht das Gegenteil von Erfolg, sondern vielmehr ein Teil davon, wenn man daraus die entsprechenden Lehren zieht. Wie Priska Burkard, SKILLSFINDER, und Andreas Kitzing, Sponsoo. In den FuckUps auf der IAW berichten die zwei „erfolgreichen Versager“, wie sie mit Niederlagen umgegangen sind, was sie aus ihren Fehlern gelernt haben und welches Mindset es braucht, um gestärkt aus Misserfolgen herauszugehen. Powered by FuckUp Nights Vorarlberg.

Story Nr. 1

„Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen – wieso es w(/r)ichtig ist zu scheitern“

Die erste FuckUp-Geschichte liefert uns Priska Burkard, Co-Founder und Managing Director der SKILLS FINDER AG. Als junges Mädchen verlässt Priska das beschauliche Leben in der Schweiz und reist um die Welt. Das Programmieren bringt sich die gelernte Medizin-Laborantin selbst bei. Voller Inspiration und Tatendrang kehrt sie aus der weiten Welt zurück und wirkt vortan in der Schweizer Finanzindustrie, unter anderem als Application Engineer, Projektmanagerin und Business Analyst. Da Stillstand für Priska ein Fremdwort ist, studiert sie nebenher Management Information System und macht ihren Master in Investment Management.

Zeit, etwas zu bewegen

Nach einer neuerlichen Weltreise findet es die Zürcherin 2016 an der Zeit, selbst etwas zu bewegen. Ihre langjährige Tätigkeit als Projektmanagerin hatte ihr gezeigt, wie schwierig es für Unternehmen ist, Mitarbeiter mit den passenden Skills zu finden. Kurzerhand gründet sie mit SKILLS FINDER eine Plattform, die Unternehmen, die für diverse Projekte Teammitglieder suchen, mit passgenauen Skills von Freelancern und Consultants matcht. Ein besonderes Anliegen sind Priska Mädchen und Frauen. Sie möchte eine Brücke bauen zwischen talentierten Frauen mit Interesse an der Tech-Branche einerseits und Unternehmen, die sich mehr Diversität in ihren Teams wünschen auf der anderen Seite. Und so gründet sie 2018 mit TechFace ein weiteres Start-up. Trotz ihrer reichen Erfahrung in Projektmanagement und IT bleibt auch Priska vor schweren Fehlern und empfindlichen Rückschlägen nicht gefeit.

Story Nr. 2

„Wie ich 2007 mit einer ungarischen StudiVZ-Kopie gescheitert bin“

Andreas Kitzing ist der Protagonist der zweiten FuckUp-Geschichte, die nicht weniger spannend ist. Nachdem er sein MBA-Studium an der renommierten University of Cambridge abgeschlossen hat, gründet der Hamburger 2014 Sponsoo. Sponsoo vernetzt Sponsoren mit Sportlern und Vereinen auf der ganzen Welt und ist nicht Andreas erstes Start-up. Noch während seines Bachelor-Studiums an der Universität Hamburg geht er mit CollegeFriends an den Start; und hier beginnt seine ganz persönliche FuckUp-Story.

Viel Herzblut, wenig Ahnung

Mit CollegeFriends will Andreas in Ungarn eine StudiVZ-Kopie errichten, also ein soziales Netzwerk für Studenten. Wie er selbst zugibt, mit wahnsinnig viel Herzblut, aber ganz wenig Ahnung vom Firmengründen. Auf der IAW-Bühne wird er berichten, warum er sich für sein erstes Start-up gerade Ungarn ausgesucht hatte und welche Fehler ihm unterliefen, während er auf Zuckerbergs Spuren wandelte. Was seine Pläne letztendlich zu Fall brachte und dass er sich trotzdem nicht unterkriegen ließ. Und heute mit Sponsoo Europas größten digitalen Marktplatz für Sport-Sponsoring betreibt.

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