„DIGITAL NATIVES“ HABEN MEHR ERFOLG AM ARBEITSMARKT

Bei der „Education Tour“ möchten wir nicht nur darüber diskutieren, welche Herausforderungen die Digitalisierung zukünftig noch für uns bereithält, sondern wollen aufzeigen, welche innovativen Projekte an den Schulen heute schon umgesetzt werden. Denn digitale Bildung und der Erwerb digitaler Kompetenzen wird zukünftig auf dem Arbeitsmarkt entscheidend sein, um entsprechend qualifizierte Mitarbeiter*innen zu finden. Deshalb suchen wir Schüler*innen und Lehrpersonen aus ganz Vorarlberg, die ihre digitalen Projekte auf der größten, virtuellen Bühne Vorarlbergs präsentieren möchten.

EDUCATION TOUR #2

Bei der zweiten Runde der IAW-Education Tour waren die Projektleiter*innen von „light it up“ (BG Dornbirn), „Escape Room“ und „move2memorize“ (beides Bezauer Wirtschaftsschule) auf der IAW-Bühne zu Gast. Im Interview mit Host Georg Burtscher präsentierten sie der breiten Öffentlichkeit ihre digitalen Ideen. Die Schüler*innen setzten sich mit digitalen Problemlösungen in unterschiedlichen Bereichen auseinander: Das „Team Voradlbär“ vom Bundesgymnasium Dornbirn erstellte ein Beleuchtungssystem für abgelegene Bushaltestellen. Elf Schüler*innen der Bezauer Wirtschaftsschule (dritte Schulstufe) programmierten einen eigenen „Online-Escape Room“ und die zweite Klasse der Handelsakademie in Bezau beschäftigte sich in einem ausführlichen digitalen Projekt damit, Menschen aller Altersgruppen auf das Thema Demenz aufmerksam zu machen.

EDUCATION TOUR #2

Bei der zweiten Runde der IAW-Education Tour waren die Projektleiter*innen von „light it up“ (BG Dornbirn), „Escape Room“ und „move2memorize“ (beides Bezauer Wirtschaftsschule) auf der IAW-Bühne zu Gast. Im Interview mit Host Georg Burtscher präsentierten sie der breiten Öffentlichkeit ihre digitalen Ideen. Die Schüler*innen setzten sich mit digitalen Problemlösungen in unterschiedlichen Bereichen auseinander: Das „Team Voradlbär“ vom Bundesgymnasium Dornbirn erstellte ein Beleuchtungssystem für abgelegene Bushaltestellen. Elf Schüler*innen der Bezauer Wirtschaftsschule (dritte Schulstufe) programmierten einen eigenen „Online-Escape Room“ und die zweite Klasse der Handelsakademie in Bezau beschäftigte sich in einem ausführlichen digitalen Projekt damit, Menschen aller Altersgruppen auf das Thema Demenz aufmerksam zu machen.

EDUCATION TOUR #1 | PART 1

An Tag 1 wurden auf der IAW-Bühne gleich drei digitale Projekte präsentiert. Den Anfang machten Norbert Lenz (Abteilungsvorstand Wirtschaftsingenieure), Julius Lässer (Schüler) und Dott. Andreas Pichler (BIFO Geschäftsführer). Sie stellten das Codierungsprojekt „Codes 4 Talents“ vor. Das Projekt ist eine Bildungsinitiative bei dem Schüler*innen der höheren Klassen, Volksschulkindern die ersten Schritte des Programmierens näherbringen. Als zweites wurde das Schulprojekt „Denken lernen, Probleme lösen“ vorgestellt. Im Zuge dieses Projektes gibt Projektleiterin und Volksschullehrerin Leonie Dreher anderen Lehrpersonen so zu sagen Nachhilfeunterricht in Sachen Digitalisierung. Sie gibt ihnen Tipps und Tricks an die Hand, wie sie ihre Schüler*innen schon in der Volksschule für informatisches Denken und Handeln begeistern können. Das letzte Projekt des ersten Education Tour-Tages trägt den Titel „10 kleine Fingerlein“ und wurde von Mag. Maud Maillet (Lehrerin an der HAK Feldkirch) zusammen mit ihrem Sohn vorgestellt. 10 kleine Fingerlein.com ist eine digitale Lernplattform, mit der Volksschulkinder spielerisch das Zehn-Finger-System erlernen. Die Onlineplattform wird sowohl von Lehrpersonen in der Schule, also auch von Eltern im Homeschooling erfolgreich genützt.

EDUCATION TOUR #1 | PART 2

In der Schule oder bei der Arbeit bewegen sich die meisten Menschen leider viel zu wenig, weil man meistens im Sitzen lernt oder arbeitet. Bewegungsmuffel haben allerdings eine gleich hohe Todesrate wie Kettenraucher*innen. Diesem Problem wollten einige Schüler*innen des Bundesgymnasiums (BG) Dornbirn im Rahmen des Projektes „Team Voradlbär“ auf den Grund gehen. Um zwischen den Schulstunden für etwas mehr Bewegung zu sorgen, entwickelten die Schüler*innen ein digitales Sprunghöhenmessgerät. Die ersten Prototypen wurden schon entwickelt und sind einsatzbereit. Bald soll das Projekt fix im BG Dornbirn installiert werden und zukünftig möglicherweise auch für weitere Schulen oder Unternehmen produziert werden. Was esse ich in der Mittagspause? Diese Frage stellen sich viele Schüler*innen und Arbeitnehmer*innen jeden Tag um die Mittagszeit. Denn wer nicht in einer hauseigenen Kantine essen kann, muss sein Essen oft auf kompliziertem Weg über Lieferdienste bestellen. Viele Restaurants bieten allerdings nicht gerade das gesündeste Take-away-Essen an und sehr häufig gibt es keine oder nur wenige vegane oder vegetarische Alternativen. Wer sich also auch in der Mittagspause möglichst stressfrei, gesund und ausgewogen ernähren möchte, muss kreativ werden. Deshalb haben sich Tariel Immler, David Graf und Alexander Fetz von der HTL Dornbirn mit der extra dafür entwickelten Lieferservice-App „dine.“ eine digitale Lösung überlegt. Bisher ist die Startup-App ein schulinternes Pilotprojekt, doch wenn alles gut läuft, soll sie bald schon für mehrere Schulen und Unternehmen zugänglich sein. Um das dritte und letzte Projekt über „technologiegestützte Ausbildung in der Pflege“ vorzustellen sind Hubert Jocham und Nino Brugger im IAW-Studio zu Gast. Sie erklären, wie die medizinische Ausbildung mit Hilfe digitaler Technologien noch praxisorientierter und realistischer gestaltet werden kann. Kern des Projektes bildet die menschliche Dummy-Puppe „Sam“, die zwei QR-Codes auf der Brust trägt. Mit einer HoloLence-Brille – eine Brille, die die reale und die virtuelle Welt miteinander vereint – und einem extra dafür konzipierten Computerprogramm, können die Auszubildenden im inneren der Puppe ein realistisches, virtuelles Herz schlagen sehen. Zudem können den Schüler*innen viele weitere wissenswerte Informationen angezeigt werden, die ihnen das Lernen erleichtern. Das digitale Projekt steckt derzeit noch in den Kinderschuhen und beschränkt sich bisher nur auf das Herzorgan. In Zukunft könnten aber auch die Funktionen anderer Organe auf diese Weise sichtbar, hörbar und (be-)greifbar gemacht werden. In der Praxis getestet wird das Projekt ab dem Wintersemester 2021 zeitgleich an den Fachhochschulen in St. Gallen, Zürich und Dornbirn.

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