Eines ist sicher: Die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft lassen sich nur gemeinsam lösen, sind die Themen doch viel zu komplex, als dass man sie allein bewältigen könnte. Egal in welchem Bereich, Kollaboration, Co-Creation und Open Innovation gehört die Zukunft.

Dies bedeutet, Grenzen zu überschreiten. Über Branchen, Institutionen und Generationen hinweg. Und das enorme Potenzial der verschiedenen Perspektiven, der unterschiedlichen Qualifikationen und kulturellen Hintergründe zu nützen. Dass es nicht einfach ist, diese Grenzen zu überwinden, liegt auf der Hand, denn gerade große Organisationen sind eher darauf ausgerichtet, ihr eigenes Süppchen zu kochen und Bestehendes zu erhalten.

Raus aus dem stillen Kämmerlein

Disruptive Geschäftsmodelle und wirklich Neues entstehen jedoch nur, wenn unterschiedliche Ansichten, Visionen und Kulturen aufeinandertreffen und sich verbinden. Innovationen müssen raus aus dem stillen Kämmerlein, denn mit der Digitalisierung verändern sich die Marktanforderungen ständig, ebenso Aufgaben und Rollen von Mitarbeitern und Führungskräften und somit die gesamte Arbeitsumgebung. In Vorarlberg startete vor gut einem Jahr mit der PlattformV ein innovatives Netzwerk, bei dem sich mehrere Unternehmen und Institutionen zusammenfinden. Ziel der Community: sich untereinander zu vernetzen, Wissen zu teilen und Ideen und Lösungen gemeinsam zu entwickeln.

Veränderungen managen

Christoph Sorg ist Head of Innovation bei der Rhomberg Group und einer der treibenden Köpfe hinter der PlattformV. Für ihn ist gegenseitiges Vertrauen die Basis für Co-Creation und branchenübergreifende Zusammenarbeit. Wie es gelingt, dieses Vertrauen zu schaffen und die Veränderungen professionell zu managen, erklärt er in unserer Masterclass „Corporate Co-Creation: New Work im Innovationsmanagement. Strukturen von gestern schaffen keine Lösungen für morgen!“. Christoph studierte Mechatronik an der FH Vorarlberg, befasste sich unter anderem mit Elektromobilität und Hard- und Softwareentwicklung in den unterschiedlichsten Branchen. Neben der technischen Seite sieht er vor allem auch die soziale und gesellschaftliche Transformation, mit der die Digitalisierung Hand in Hand geht.

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