Jetzt mal ehrlich: Heutzutage kann man doch fast nicht mehr in einen Burger beißen, ohne dass das schlechte Gewissen ein klein wenig mitknabbert. Weiß inzwischen doch jedes Kind, dass sich der viel zu hohe Fleischkonsum negativ auf Umwelt und Klima auswirkt, von gesundheitlichen und tierschützerischen Aspekten ganz zu schweigen. Müssen wir in Zukunft also auf Fleisch verzichten? Und sind Fleischersatzprodukte die Lösung?

Nein, sagt Philipp Stangl, CEO und Mit-Gründer von Rebel Meat. Seine Vision ist eine Welt, in der Fleischkonsum nachhaltig ist. „Laut neuester Marktforschung wollen fünfzig Prozent der Menschen weniger Fleisch essen, aber trotzdem nicht ganz darauf verzichten, weil sie den Fleischgeschmack lieben. Das ist in der Praxis aber sehr schwierig. Die Fleischersatzprodukte, die auf dem Markt sind, holen die Konsumenten nicht ab und sind für die meisten ein schlechter Kompromiss.“ Nicht nur geschmacklich. Zu sehr verarbeitet seien diese und mit zu vielen Inhaltsstoffen, von denen man nicht wisse, woher sie kämen.

Nachhaltig. Ohne erhobenen Zeigefinger.

 Philipp entwickelte eine FoodTech-Geschäftsidee, die dieses brisante Thema aufgreift – gemeinsam mit der Molekularbiologin Cornelia Habacher und dem Koch und Wirtschaftswissenschafter Wolfgang Haidinger. Rebel Meat produziert Burgerpattys, die nur zur Hälfte aus Rindfleisch bestehen und die mit rein pflanzlichen Zutaten, nämlich Kräutersaitlingen, Hirse und Gewürzen, ergänzt werden. Sogenanntes „Blended Meat“. Das spare bis zu 1,5 Kilo CO2, über 1000 Liter Wasser und bis zu 100 Quadratmetern landwirtschaftlicher Fläche, im Vergleich zu einem herkömmlichen Rindfleischpatty.

„50 Prozent Fleisch und 100 Prozent Genuss“, das und nicht weniger verspricht Rebel Meat. „Unser Ziel ist Nachhaltigkeit, aber ohne erhobenen Zeigefinger. Verzichten und trotzdem genießen.“ Alle Zutaten stammen ausschließlich aus österreichischer Bio-Landwirtschaft. „Die Pattys sind sehr wenig verarbeitet, enthalten weder Zusatzstoffe noch Allergene und sind deshalb für alle verträglich.“ Monatelanges Tüfteln, Ausprobieren und Tests mit hunderten Studenten seien vorausgegangen, bis Geschmack, Kaugefühl und Qualität gepasst hätten.

 Hoch gesteckte Ziele

Erhältlich sind die Burgerpattys derzeit in ausgesuchten Wiener Restaurants. Im nächsten Schritt will Rebel Meat das Angebot auch Endverbrauchern über den Einzelhandel zugänglich machen. Am 16. Juni wird Philipp Stangl als Speaker bei uns auf der IAW20 zu Gast sein und spannende Einblicke in die neuesten Trends in der FoodTech-Branche liefern. Außerdem wird er über den Weg berichten, den Rebel Meat bereits gegangen ist und – mit dem angepeilten Ziel, Marktführer in Europa zu werden – noch vor sich hat. Und wie wir alle in Zukunft wieder mit gutem Gewissen in unsere Burger beißen können.

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